Saunabesuch der Saunawelt „Monte Mare“ am Schliersee am 15.01.2013.

Mitte Januar 2013
nutzen wir einen Wochentag, um ein möglichst ruhiges, entspanntes
Saunaerlebnis zu genießen und fahren ins „Monte Mare“ am
Schliersee. An diesem kalten Wintertag möchten wir dem an diesem
Tag anstrengenden Alltag einfach entfliehen und in eine andere Welt
eintauchen.
Die verschneite
Landschaft rund um den Schliersee bietet eine schöne und einladende
Atmosphäre.
Die Dame am Empfang
bietet keinen idealen Gästeemfang, als Visitenkarte für ein
Wellnesserlebnis wäre ein professionelleres Auftreten angebracht.
Wir erkunden nun selbst die Saunaumgebung, es erscheint hier alles
sehr gepflegt, sauber und organisiert. Der Thermenbereich ist, wie in
einigen Saunalandschaften üblich, getrennt vom Spa-Bereich.
Beim ersten Saunagang
in der „Aufgußsauna“ erwartet uns ein Honigaufguß. Das finden
wir gleich zu beginn sehr bereichernd, Nach 2 Aufgüssen dürfen wir
uns in der Sauna mit Honig einreiben, was die Haut weich und
geschmeidig macht. Durch die Hitze und das Schwitzen zieht die
Honigpflege in alle Poren der Haut ein. Der „Aufgußmeister“
macht seinen Job sehr persönlich und erklärt genau, wie der Aufguß
wirkt, fragt auch jeden Saunagast beim verlassen der Sauna „geht es
Ihnen gut“? Das finden wir sehr persönlich. Ebenso finden wir es
klasse, dass überhaupt noch ein Honigaufguß im „Monte Mare“
stattfindet, viele Saunen haben aufgrund des vielleicht entstehenden
„Klebeerlebnisses auf dem Holz“ diesen Aufguß abgeschafft und
möchten statt dessen Ihre Honigcreme verkaufen. Doch gerade das
reine Honigerlebnis ist in meinen Augen am natürlichsten. Für den
ersten Aufguß gibt es somit eine eins mit Stern von uns.
Die Ruhezonen sind
schön und klein angelegt, alles ist sauber, überschaubar und sehr
gepflegt hier. Es gibt viele kleine Rückzugsecken die wir genießen,
in einem großen Ruheraum findet eine Klangschalenentspannung, jedem
steht es frei, somit in seinen Saunabesuch einen meditativen
Charakter mit einzubauen. Dieses Angebot und auch die Augußkarte
finden wir ansprechend.
Im Außenbecken mit
Blick in die Natur finden wir wenig Gäste. Schnell wird uns auch der
Grund klar: das Wasser ist eindeutig zu kalt. Entspannung im Winter
bei eher lauen Wassertemperaturen bietet dieses Becken leider nicht.

Die „Kelosauna“ ist
die einzige Hüttensauna, auch sie ansprechend und sehr sauber
vorzufinden. Hier finden viele Saunagäste Platz, am heutigen Tag
sind eher wenig Besucher im „Monte Mare“. Wir erfüllen unser
Ziel: „Ruhe genießen“ voll und ganz.
Die „Regenstein-Sauna“
ist eine Kombination zwischen Dampfbad und Sauna und es „regnet“
immer wieder auf die Aufgußsteine. Ein schönes, besonderes
Erlebnis.
Der Whirlpool und auch
Fußbecken bieten nach dem Schwitzen angenehmen Ausgleich und das
Angebot hier gefällt uns bisher sehr gut.
Die Hopfensauna mit ca.
80Grad ist sehr einfach gestaltet, lediglich der Hopfenduft ist hier
die Besonderheit.
Da es mittlerweile
stockdunkel ist nehmen wir den wohl ansprechenden Saunagarten nur am
Rande wahr, dafür nutzen wir nach dem letzten Entspannungsaufguß
den auf der Terrasse liegenden Schnee zur Abkühlung. Die abendliche
Stimmung des jetzigen Schneetreibens wirkt malerisch am schönen
Schliersee.
Wir freuen uns, beim
nächsten Besuch die uns entgangenen Entspannungsmöglichkeiten (
z.B. das Solebecken) noch zu testen und fahren entspannt durch die
Winterlandschaft zurück nach München.

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