Menschen, Frauen, Essen in den USA…..

Also: ich bezeichne
mich als eine durchaus klar denkende im Leben stehende deutsche Frau.
Meist komme ich mit meinem Äusseren gut zurecht wobei mir nicht
alles immer an mir gefällt. Ebenso bin ich kein „Gesundheitsapostel“
doch ich achte auf gesunde Ernährung, treibe nicht übermässig
Sport doch gesundheitsbewusstes Verhalten ist kein Fremdwort für
mich.

In den USA empfinde ich
die Welt sehr verrückt: viele sehr dicke Frauen laufen schlecht
gekleidet im Schlabberlook durch die Gegend. Die oft sehr
unvorteilhaft ausgewählte Kleidung unterstreicht unglückliche
Körperformen. Andererseits finden wir an jeder Strassenecke „Botox
to go“, Fettabsaugen-Werbeflyer werden in Stapeln unter die
Auto-Scheibenwischer geklemmt. In Supermärkten finden wir mehr
light-Produkte als „normale“ Ware. Ebenso ist alles mit Vitamin-
oder Mineralstoffzusätzen angereichert. Es stellt sich als schwierig
heraus, einen belanglosen Frucht- oder Naturjoghurt zu erwerben. Das
Schönheitsideal ist auch an jeder Strassenecke erreichbar, ganz
einfach durch fremde Hilfe, fast ohne grossen Aufwand (ausser Geld).
Andererseits laufen
viel zu viele Menschen völlig übergewichtig umher, an Buffets
werden Teller überhäuft mit Fast Food, Essenszeiten und Mahlzeiten
sind ein Fremdwort, alles gibt es rund um die Uhr zu kaufen und zu
essen. Geschirr und Besteck? Was ist das?
Wie manche deutsche
Frau zum Friseur geht, werden hier Schönheits- und Körper-OP´s
durchgeführt um alles wohl in Schuss zu halten….Gerade sehr junge
Mädchen bekommen als Geburtstagsgeschenk eine Brustvergrösserung
noch wenn sie minderjährig sind. Stolz präsentieren sie ihr Silikon
unter dem T-shirt und ziehen Männerblicke auf sich….ohne ihren
Körper wahrscheinlich halbwegs je entdeckt zu haben….Was ist los
in dieser Welt? Denken Frauen nur an künstlichen Genuss ohne auf
die Konsequenzen zu achten? Klar, warum auch: Onkel Schönheitschirurg
wird es schon richten…und beim nächsten Mann richtet er es wieder
in eine vielleicht ganz andere Richtung. Folgende Fragen stellen sich
mir:
1. Wie geht es denn der
Psyche der Frau?
2. Wie geht es dem
Körper dauerhaft?
3.Gesunde Ernährung
oder Kochen….sind diese Worte hier bekannt?
4. Machen sich Menschen
über so etwas überhaupt Gedanken oder leben sie dauerhaft in ihrer
Oberflächlichkeit?
5. Können hier
Menschen überhaupt kochen wenn sie nicht in der Gastro arbeiten?
6. Gibt es für
Familien Essensgewohnheiten oder Mahlzeiten?
7. Unterstützen Ärzte
nachhaltig nachhaltig diese Lebensweise?
Was mir beim Essen
auffällt:
Billig Fertiggerichte,
beispielsweise von „Bankett: Pizza mit Schokoladenpudding“ oder
„TAI PEI Egg Roll und Hühnchenfleisch süss-sauer“ schmecken in
der Mikrowelle zubereitet wie gewürztes Sägemehl. Dafür erfahren
wir gross leuchtend die Kalorienzahl „per serving“ und die
Vitamitzusätze. Klar, schnell gekocht, auch für zu Hause! Ebenso
fällt mir auf, dass es alles in riesengrossen Paketen zu kaufen
gibt. Corn-Flakes zum Beispiel gibt es in Säcken zu kaufen,
unterstützt dies eine normale Nahrungszufuhr?
Da lobe ich mir doch
den klassschen Mc Donalds wo der Service hier hervorragend ist und
wir ohne Aufpreis Getränke nachfüllen dürfen. Hier geniesst man in
den USA zumindest angenehme Gastro-Atmosphäre. Vielleicht ist es
auch besser, sein Essverhalten auf sein Hunger- und Lustgefühl,
genannt Appetit, abzustimmen als immer nur schnell was rein zustopfen
egal um welche Uhrzeit oder an welchem Ort? Oder jede einzelne
Kalorie überhaupt zu wissen, weil man kocht wie bei Mama gelernt?
Und es auch einmal einen frischen Kopfsalat aus eigenem Gartenanbau
als Beilage gibt? Hierbei kann Frau mit frischen Kräutern jeden
Vitaminzusatz selbst steuern….und, ja: das schmeckt auch noch!
Nein, liebes Amerika:
hier haben wir spiessigen Deutschen euch etwas voraus, hoffentlich
kann jede Frau, die das hier liest, mit dem Kochlöffel halbwegs
umgehen….

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