Pinakothek der Moderne

Kultur beflügelt…lassen Sie bei Kunst und Informationserweiterung die
Seele baumeln. Nutzen Sie freie Urlaubstage zwischen den Feiertagen!

Die Weihnachtsfeiertage sind um – wir haben viel Zeit mit der Familie
verbracht und sind von Essenseinladung zu Essenseinladung geeilt. Dies
stimmt uns erfüllt doch wir neigen an diesen Tagen dann auch zur
Trägheit: vor dem Fernseher abzuhängen ist leichter als sich
aufzuraffen, etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun.

Doch: wer rastet der rostet! Je eher Sie den eigenen Schweinehund
überwinden, in die Gänge zu kommen, etwas für sich zu tun, desto besser
geht es Ihnen!

Wir unternehmen in München bei zu schlechtem Wetter einige Besuche in
Museen.

Heute berichte ich über die Pinakothek der Moderne. Diese begeistert uns
durch die verschiedenen laufenden Ausstellungen: für jeden Geschmack ist
das passende dabei: Traumbilder, marokanische Teppiche oder Technik
Design im Untergeschoß. Hier kann sich jeder gut auf seinen
Kunstgeschmack konzentrieren.

Uns vor allem interessiert die Fotoausstellung des Kanadiers Jeff Wall
(*1946). Die Mischung aus Fiktion und Realität ist in jedem Bild zu
erkennen, wenn wir genau hinsehen. In der Ausstellung ist u.a. „The
Thinker“ oder „Restauration“ zu sehen. Die Grenze der Kunst zwischen
Fotografie, Film, Malerei und Skulptur ist sehr spannend. Je länger wir
ein Bild betrachten desto mehr Details fallen uns auf. Während auf den
ersten Blick das Bild sehr friedlich erscheint, lauert überall die
Gefahr….Beispielsweise wird auf einer fröhlichen Spielstrasse im
Garten ein Mann von zwei Polizisten festgenommen.

Die riesigen Fotografiewände Jeff Walls kommen in der grossräumigen
Pinakothek der Moderne hervorragend zur Geltung.

Es tummeln sich an diesem 2. Weihnachtsfeiertag viele Besucher im Museum
doch über die riesige Fläche der Kunstdarstellung verteilen sich die
Menschen. Wir geniessen somit jedes einzelne Kunstwerk bewusst.

Neben Klee, Macke, Kirchner, Dali und Ernst mag ich besonders den Maler
Rene Magritte. Diese surrealistische Darstellung der Kunst ist auf den
zweiten Blick beeindruckend. Ein Bild zum nachdenken, wenn
Baumlandschaften sich auf einem einzelnen Blatt wiederspiegeln.

Wir finden in der Ausstellung Fotos der Wohnzimmer von Picasso, Magritte
und co. Damlas waren riesige Vermögen an die Wand gereiht. Ich sage zu
meinem Mann : „Hätte doch einer der Künstler damals schon den Wert
seiner Arbeit im Ansatz erkannt. Dann wäre vielleicht manches Leben
psychisch angenehmer verlaufen…..“

Im Museum hier können wir uns von Kunst inspirieren lassen doch es lädt
weniger zum selbst ausprobieren ein.

Mit einem zufriedenen Lächeln verlassen wir bei aufkommendem
Schneetreiben das beeindruckende Gebäude in Schwabing.

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