Ein kleiner Bericht über Lügen – das interessiert und betrifft wohl jeden von uns.

Flunkern, Wahrheiten anders darstellen, bewußtes Lügen, sich selbst gut
verkaufen und dabei alles erzählen…..wer kennt das nicht? Jeder, der
kritisch mit sich selbst ins Gericht geht, weiß, daß er sich selbst
dabei nicht ausnhemen kann. Doch was ist die Grenze? Welche Lügen sind
„Notlügen“ oder nur einfach ein „etwas anders darstellen“ um den anderen
zu schützen? Ist es eine Lüge, zu sagen „mir geht es gut“ wenn man sich
nicht gut fühlt?

Schon Friedrich Nietzsche hatte damals erkannt: „die Menschen lügen viel
zu oft“. Hat sich da etwas zum positiven geändert?

Der hektische Lebensstil mit viel Druck und Streß animiert die Menschen,
sehr viel häufiger zu Lügen als zu „ruhigeren“ Zeiten wo das menschliche
noch mehr wert war. Doch wie oft genau lügen Menschen? Internetstudien
belegen: die Anzahl der Lügen beträgt ca. 200 geäußerte Unwahrheiten pro
Person und Tag. Diese Studie ist eher kritisch zu beurteilen doch : auch
wenn sich die Anzahl der Unwahrheiten halbieren würde, ist dies Anlaß
genug, hier zu schreiben. Jeder von uns sollte wachsam und kritisch
sein. Gegenüber anderen – vor allem jedoch auch gegenüber sich selbst!

Wenn man von dem typischen „How are you“ – „Fine thank you“ mal absieht
wird ca 2mal am Tag wirklich gelogen. Das macht im Jahr: 720 klare,
bewußte Lügen pro Person. Ist diese Zahl tragbar?

147 Probanten gaben dies im „Lügentagebuch“ offen zu, dass sie ca.
zweimal am Tag wirklich die Unwahrheit sagen.

Warum wird denn soviel gelogen? Hier ein paar Fakten:

Besserverdienende lügen öfter!

Frauen flunkern tendenziell noch mehr -aus noch ungeklärten Gründen.
Wer beeindrucken will, lügt besonders häufig

In der Altersgruppe von 18 – 34 jährigen wird häufiger gelogen als im
Alter. Positiv ist: vielleicht zählt hierbei langsam die „Weisheit“ oder
die Erkenntnis „Lügen haben kurze Beine“

Männer wollen bei Lügen eher prahlen und sich selbst ins positivste
Licht rücken

Frauen wollen Konflikten aus dem Weg gehen

Wer länger nachdenken kann, neigt eher dazu, die Wahrheit zu sagen. Am
meisten wird bei einem „spontanen Überfall“ gelogen

Es spielt keine Rolle, wer angelogen wird. Gerade Menschen die als gute
Freunde gelten oder sogar Familienangehörige werden am meisten belogen

Kreative, phantasievolle Menschen umgehen jeden Lügendetektor

Liebe Leser, das sind die nackten Tatsachen!

Ein Bericht der jeden von uns nachdenklich stimmen sollte….wie
entwickelt sich die Welt? Wolllen Sie selbst so oft belogen werden? Gibt
es das Wort „Vertrauensverlust“ immer häufiger im Laufe der Zeit? Werden
die Menschen immer skrupelloser? Wird soviel gelogen, weil man selbst so
oft belogen wird? Rache an den falschen Menschen?

Ich bin froh, dass wir Menschen uns weiterentwickeln und lernfähig sind.
Das läßt hoffen…auf eine bessere Zukunft für uns alle! Denn: viele
Lügen kommen irgendwann ans Tageslicht! Lügen haben kurze Beine…..und
sind nicht lange Beine sexy?

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