Schlaf ist wichtig, ein Wellness-Faktor der unseren Alltag stark beeinflusst.

Wer kennt das nicht? Mit wenig Schlaf, der
sogenannten “schlaflosen” Nacht zur Arbeit. Bei kleinen Schwierigkeiten,
die sie sonst leicht verkraften, sind sie genervt. Das Anstehen beim Bäcker in
der Mittagspause ist dann auch die innerliche Geduldsprobe. Oder bei Dauerhaft
zu wenig Schlaf werden Sie leicht zum unkonzentrierten Tölpel. Sie vergessen
Die Fahrkarte oder den Schlüssel oder lassen frisch gekaufte Lebensmittel im Laden
liegen. Was ist nur los?

Tatsächlich ist Schlaf für uns sehr wichtig. Ebenso wie
ausgewogene Ernährung oder ohne schädlichen Süchte im Leben klarzukommen,
benötigen wir ausreichenden Schlaf. Dabei gibt es durchaus Unterschiede:
manchen Menschen reichen 6-8 Stunden Schlaf, manche benötigen eher 10 Stunden,
um sich dauerhaft ausgeruht zu fühlen. Kinder benötigen grundsätzlich viel mehr
Schlaf als ältere Menschen. Wenn wir krank sind, schlafen wir uns gesund, auch
das ist ein Zeichen, dass guter Schlaf enorm fördernd für unserer Gesundheit
ist. Doch was ist guter Schlaf?
Es gibt den sogenannten REM- und den  Non-REM
Schlaf. REM steht für  “Rapid Eye Movement” (übersetzt: schnelle
Augenbewegungen). Beim REM-Schlaf schlafen wir also oft unruhiger und sie können
sogar schlafenden die Augenbewegungen ansehen. Dieser Schlaf ist grundsätzlich
deutlich weniger erholsam als der so wichtige Non-REM Schlaf. Im Non-REM Schlaf
wurden auch in Schlaflaboren keine Traumphasen nachgewiesen. Ebenso wird dieser
Schlaf zusätzlich in die Wellen 1-4 aufgeteilt. Die Wellen spiegeln die
erzeugten Gehirnwellen wieder.
Dabei zeigen die Wellen 3-4 (slow Wave-Schlaf) die
langsamste Gehirnwellenbewegung  auf. Dafür sind die diese Wellen
größer.  Dieser Schlaf ist der erholsamste, er kann auch umgangssprachlich
als Tiefschlaf bezeichnet werden. Wer kennt das nicht? Aus dem Tiefschlaf sind
wir nur schwer aufzuwecken, unser Körper will einfach nur Schlafen. Und gönnt
sich dabei die größte Erholung. Non-REM Schlafphase reichen auch weniger
Stunden aus, um erholt aufzuwachen.
Es wäre nur zu einfach, jetzt nun daraus zu schließen, dass
wir im REM Schlaf immer träumen und leicht aufzuwecken sind. Auch hierzu
gibt es die verschiedensten Studien. Nicht jeder, der in der REM Phase schläft,
erholt sich kaum und träumt immer.  Forschungsergebnisse lassen vermuten,
dass auch im REM Schlaf unterschiedliche Phasen stattfinden. Ebenso ist
nicht jeder, dem eine schnelle Augenbewegung unter dem Lid nicht anzusehen ist,
im Non-REM Schlaf.
Trotz einiger Forschungsergebnisse der Schlaflabore wissen
wir eben noch nicht alles. Außerdem tickt eben auch jeder Mensch ein klein
wenig anders.
Ach ja: Träumen tun wir übrigens häufiger als wir denken.
Meist vergessen wir die Träume jedoch oder nehmen diese gar nicht bewusst wahr.
Träume können auch beim Verarbeiten bestimmter Ereignisse dienen. Doch das
Thema Traum hier nur am Rande.

Nun wünsche ich allen Lesern möglichst
viele Non-REM-Phasen im Schlaf. Gute Erholung und gute Nacht!

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