Geldmenge die wachsen?

…gibt es derzeit leider nicht. Zum Jahresende freuen sich viele Menschen über gutgeschriebene Zinsen. Doch: diese Zinsen sind nicht einmal Almosen. Sie gleichen in der Regel keinesfalls die Geldentwertung aus. Welche Lösung gibt es? Oder vielmehr: gibt es überhaupt eine Lösung? Klar: geben Sie ihr Geld aus. Genießen Sie ihr Leben. Doch Konsum erfüllt nur teilweise, schließlich benötigen wir dauerhaft auch Rücklagen.
Wie legt man also sein Geld an, damit es wachsen kann wie eine Pflanze? Im US $ oder in sonstigen Ländern mit besserem Zinsniveau? Dies ist nur teilweise eine Alternative!
Eine inflationsgeschützte Geldanlage kann nur ein Sachwert sein:

-Rohstoffe (Gold, Silber, Platin)
-Immobilien
-Unternehmensbeteiligungen
Hier sehen Sie natürlich, mit Wertschwankungen, den Zuwachs des Sachwertes.
Die sicherste, beständigste aber meist auch niedrigste Steigerung weist die Immobilie auf.
Immobilien haben hohe Nebenkosten und sollten unbedingt langfristig angelegt werden. Doch wer hat schon soviel Geld, um sich ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kaufen?
Wer schon mit 10.000€ oder einer kleineren Summe Immobilien erwerben will, hat auch die Möglichkeit, einen Investmentfonds zu erwerben. Dieser hat zudem den Vorteil, dass eine Streuung in verschiedenen Objektanlagen erfolgt.
Gegenüber der Direktimmobilie (mehr als 8% Nebenkosten) ist eine Fondsanlage mit ca. 5,5 % Eintrittsgebühr sehr günstig. Zwei Jahre lang können Sie sicher nicht an ihr Geld, danach ist eine Verfügung ein Jahr vorher anzukündigen. Doch bei gesunden, soliden offenen Immobilienfonds steigt der Wert kontinuierlich. Noch dazu kommen ähnliche Steuervorteile wie bei einer Immobilien-Direktanlage. Achten Sie auf die Qualität des offenen Immobilienfonds. Offene Immobilienfonds konnten in der Vergangenheit auch kurzfristig geschlossen sein, wenn Sie Rückzahlungen an die Geldanleger nicht erfüllen konnten. Immobilien waren gebundenes Kapital und mit zu geringen Liquiditätsreserven waren den Fondsmanager die Hände gebunden. Somit war der “Deckel zu”, d.h. der Fonds geschlossen.
Genau dieser Faktor führte zum Beschluss eines  neuen Gesetzes u.a. der 2jährigen Haltedauer sowie der 1 jährigen Rücknahmeverpflichtung (ähnlich einer Kündigung).
Offene Immobilienfonds hatten aber nicht alle diesen Liquiditätsengpass, trotzdem leben alle Immobilienfondsanbieter mit dem neuen Gesetz. Lassen Sie sich bei Ihrer Sparkasse beraten, zur Beimischung des Vermögens sind Immobilienfonds mehr als eine Alternative in dieser Welt ohne Zinsen!




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