Versagen durch „Grexit“

Historisch bedingt wäre der „Grexit“ das Versagen auf politischer Ebene schlechthin. Was monatelang schon verhandelt wird, wird nun mühsam weiter debattiert. Löst der „Gexit“ oder das Aushandeln eines dritten Programmes das Problem? Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergeht: mit dem klaren Menschenverstand gedacht, werden Probleme nur gelöst, wenn Sie nicht ständig aufgeschoben werden. Angela Merkel ist durch ihren Einsatz für Griechenland nicht nur in der eigenen Partei mehr als umstritten. Dass Tsipras sich für Geduld und damit für sein eigenes Land einsetzt ist nachvollziehbar. Natürlich bliebe der Austritt eines Landes aus der Währungsunion nicht ohne Folgen. Doch wer trägt die Folgen weiterhin ohne „Grexit?“ Natürlich ist es mehr als anzunehmen, dass die Tragödie nach der Exit-Option, schwerwiegende Konsequenzen für die Einstellung der Bürger hat.  Die Währungsunion gilt in Augen vieler Betrachter schon in der aktuellen Wochenend-Diskussion rund um Griechenland als gescheitert. Historisch einmalig ist aktuell jedenfalls, wenn die EZB kein Geld mehr ausbezahlt und die Griechen ihre eigene Währung einführen würden. Was würde dies als Konsequenz für andere wirtschaftlich schwache Länder wie Portugal oder Italien bedeuten? Es bleibt abzuwarten, ob endlich Entscheidungen getroffen werden….Wo landen ständig aufgeschobene Probleme? Was enden ständige Rettungsversuche ohne auch nur brauchbare Ergebnisse? Richtig: im Fiasko!
Ist es der richtige Weg, Griechenland im nächsten Urlaub zu bereisen und vor Ort nicht in Euro zu bezahlen? Vielleicht würden sich bei der Entscheidung  „Grexit“ wieder viele Europäer auf eines besinnen: das herrliche Griechenland und die vielen dazugehörenden Inseln mit kulturellen Highlights zu bereisen und zu genießen?

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1 Kommentar

  1. Aktuell ist der Grexit ja vom Tisch, es bleibt jedoch abzuwarten, ob Griechenland sich an die Sparpläne hält und tatsächlich seine Finanzen wieder in Griff bekommt.

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