DAX verliert nach Griechendrama

Der heutige Kursrutsch am deutschen Aktienbarometer „DAX“ kommt für viele Börsianer nicht überraschend. Im Laufe des Morgens verliert der DAX zeitweise mehr als 600 Punkte, das sind etwa 4% gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag.  Aktuell herrscht jedoch kein Grund zur Panik an den Märkten. Ganz anders als etwa 2008 bei der Lehmann-Pleite, bleibt jetzt der Überraschungs-Effekt aus.
Deutsche Staatspapiere hingegen dürften heute steigen. Obwohl die Wahrscheinlichkeit für einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone laut Studien weiterhin bei 50% liegt, sind die Geschehnisse am Wochenende mehr als skeptisch zu bewerten. Was ist passiert? Eben gar nichts. Viele Verhandlungen ohne Ergebnisse, das nehmen Bürger und Börsianer alles andere als positiv auf. Nach Ansicht der von Sentix befragten institutionellen Anlegern wird jetzt erst einmal der Sicherheitshafen gesucht. Dazu gehört, neben deutschen Staatspapieren sicher auch das Edelmetall Gold.
Die Börse Athen ist heute geschlossen. Wie wird es an den Finanzmärkten weitergehen? Zumindest langfristig zahlt sich Durchhaltevermögen nach Einschätzung vieler Fachleute aus. Auf Sicht von 3 bis 6 Monaten sollten Euroaktien wieder steigen. Das wirtschaftliche Umfeld in Europa ist intakt. Deutschland gilt berechtigt als Wirtschaftsmotor Europas. Dennoch sind kurzfristige genaue Prognosen für Langfristanleger nicht relevant. Ein langfristiger Vermögensaufbau in Aktien lohnt sich auch für Sie als Privatperson, wenn Sie den Spekulationsgedanken vergessen.

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