Das Leben in Las Vegas zur CES

Menschenmassen ohne Ende. Journalisten und Menschen der Wirtschaft drängen zur CES in die Stadt Las Vegas wie in keine andere Stadt.

Auf 2,7 Millionen Quadratmetern tummeln sich Millionen von Menschen, darunter ca.1,2 Millionen Journalisten.

Auch ich informiere mich über die neuesten Gegebenheiten der Technik: Massagesessel, Armbänder und Ringe die meinen Gesundheitszustand beurteilen und mir sagen, was zu tun ist werden hier beispielsweise vorgestellt (Bericht am 06.01.).

Es ist gut, dass auf dieser weltweit so riesigen Messe ein so großes Interesse herrscht. Technik lebt von Innovation. Wir Menschen brauchen Innovation!

Doch als Besucherin macht mich die Stadt nach 3 Messetagen, gelinde gesagt,  etwas Plem Plem.

Meschenfluten drängen durchs Venetian wo in Messehallen sicher täglich 200.000 Besucher (von mir geschätzt) durchgelotst werden. Wenn ich mir einen Vortrag anhören will wird dieser vom Geräuschpegel am Nachbarstand überflutet. Ich verstehe wenig, sammele vor allem Material und verteile Visitenkarten.

Am Messegelände ist wohl etwas mehr Platzfreiheit gegeben. Dieses werde ich erst heute besuchen.

Schließlich finden immer mehr Aussteller Platz in den weltweit größten Hotels, wo ganze Hallen ausgelagert sind. Im nächsten Jahr soll es auf der CES mehr Platz geben. Mehr Platz bedeutet allerdings dass die Anzahl der Menschenmassen sicher nicht abnehmen wird.

Durch den gestrigen Terroranschlag in Florida sind einige Stationen der Monorail gesperrt. Die „Las Vegas Bahn“ befördert schließlich eine Masse der Besucher von A nach B die sich stundenlange Auto-Staus ersparen wollen. Die Monorail fährt den strip entlang von Nord nach Süd und umgekehrt.

Ich laufe ohnehin alles zu Fuss hier – das ist Fitness pur! Da muss mir kein Fitnessband sagen, wieviele Schritte ich geschafft habe, Lach! Mein Körper signalisiert mir, wenn ich abends todmüde ins Bett falle, dass es viele, viele Schritte heute für mich und meine Füsse waren….

Ich freue mich immer wieder auf die CES. Neue Themen aus erster Hand zu erfahren – das ist wertvoll. Doch ich bin auch ein wenig kirre und freue mich nach der ohnehin schon sehr Busy Stadt auf etwas Entspannung und Ruhe zu Hause…Ruhe ohne viele Lichter! Ruhe ohne Menschen! Ruhe für mich!

Regina Gerum

 

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