Meine Reise nach Dublin ins Court Yard Hotel, Kildare

Ich bin angekommen. Ich bin angekommen in Irland. Vor zig Jahren durfte ich per Rucksack mit meiner Freundin die grüne Insel erkunden.

Heute bin ich zum zweiten mal in meinem Leben in Dublin. Pünktlich lande ich mit der Lufthansa an dem 10 km nördlich von Dublin gelegenen Flughafen. Die Einreise klappt schnell – trotz nicht vorhandenem Schengener Abkommen. Klasse! Jetzt gilt es, in mein Hotel zu kommen….

Nun will ich wieder mein mittlerweile beliebtes Forbewegungsmittel, Uber, testen. Als ich nach der Uber Station frage, will mir jeder ein Taxi verkaufen. Nein! Schließlich ist Uberfahren viel praktischer und ich sehe auf meiner App schon dass das fahrende Auto am Busbahnhof  umherirrt. Umherirrt? Na, eher irre ich umher, Lach!

Wo soll ich denn warten? Plötzlich klingelt mein Telefon und die freundliche Stimme von Malachy meldet sich „Regina, where do you standing?“ Per Winkzeichen finden wir uns lachend und der Empfang des freundlichen Fahrers ist mehr als herzlich!

Wir quatschen während der Fahrt und ich merke dass Malachy auch mehr als ein paar Brocken deutsch kann. Der Engländer mag die Mentalität Irlands und lebt schon viele Jahre hier. Ich jammere lachend auf Englisch „In Deutschland ist es viel zu kalt, es ist  nachts 20 Grad Minus kalt! Und wer zum Teufel will schon ernsthaft Skifahren? Oder für was soll denn sonst dieser Schnee gut sein?“

Wir lachen beide und ich muss mich an diesen Linksverkehr hier erst noch gewöhnen.

Nach ca. 25 Minuten bin ich im Hotel angekommen, Malachy begleitet mich sogar noch fürsorglich zu Fuss bis zum Eingang. „Guinness“ -überall leuchten mir diese Schilder entgegen.

„Ja, alles ist hier Guinness, Regina. Daran wirst Du Dich in Dublin gewöhnen müssen….“ , mit diesen freundschaftlichen Worten verabschiede ich mich von dem Uberfahrer. Mann, an die englische Sprache muss ich mich wieder gewöhnen, so nach ein paar Wochen Deutschland. Doch das wird schon….

Mein erster Eindruck vom Court Yard Hotel, das spezielle für Businessreisende dient: gemütlich! Das Kaminfeuer flackert, soll ich da jetzt etwa Lust zum arbeiten bekommen?

Ich finde mein Zimmer #105 schnell und fühle mich sofort wohl. Es ist lauschig, in dunklen Möbeln eingerichtet. Ein großer, gut beleuchteter Schreibtisch vor dem großen Spiegel schmückt den Raum. Ja, hier kann ich gleich mein I-Pad anstecken und loslegen wenn ich will. Gut, ich weiß ja: Ohne Fleiß kein Preis, ohne Knete keine Fete….

Beim arbeiten sehe ich mich immer wieder im Spiegel an. Es geht eigentlich gar nicht anders wenn ich am Schreibtisch sitze…Zu Hause wäre das nichts für mich! Ich blicke beim arbeiten immer sehr angestrengt und für meine Begriffe viel zu verkrampft drein….

Natürlich lasse ich mich von dem schwarzen großen Informationsbuch für Gäste wieder einmal ablenken. Wow! Ich könnte jetzt sogar mein Frühstück für morgen hier ordern, oder will ich den Room Service noch testen?

Weder noch, auf meinem Business Flug wurde ich bestens versorgt und ich bin nicht hungrig. Doch mit Begeisterung habe ich vorhin das helle Bad inspiziert.

Und was ist das beste an diesem Bad? Richtig: es hat, trotz der kleinen Größe, eine Badewanne. Da ich mich heute den ganzen Tag schon so verfroren in meinen Schal kuschle, entscheide ich mich für ein warmes Bad. Ahhhh! Welch Wohltat! Es tut so gut, nach einem langen Reisetag am Abend bei der Ankunft im feinen irischen Hotel erstmal zu entspannen.

Pfeif auf die Arbeit, jetzt ist mir schön warm….So bin ich gespannt, was mich morgen in Dublin noch erwarten wird. Jedenfalls freue ich mich jetzt schon das urige Hotel, etwas außerhalb der Stadt gelegen, bei Tageslicht genauer kennenzulernen….

Regina Gerum

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