Auch Stars leiden an Depressionen….verrückte Welt? Nein! Lerne zu Dir zu stehen, genau so wie Du bist!

„Kampf gegen Depressionen“

Adele verriet dem Magazin „Vanity Fair“ vor einigen Wochen,  dass der Tod ihres Großvaters bei ihr Depressionen ausgelöst hatte, als sie noch ein Kind war. Um die Krankheit zu bewältigen, sei sie auch in Therapie gewesen. Nach der Geburt ihres Sohnes Angelo 2012 hatte die Britin mit postnatalen Depressionen zu kämpfen. „Ich habe eine sehr dunkle Seite“, wird sie in der Dezember-Ausgabe von „Vanity Fair“ zitiert. „Ich bin sehr anfällig für Depressionen.“ Es habe begonnen, als ihr Großvater gestorben sei, als sie etwa zehn Jahre alt gewesen war. Sie habe nie Suizid-Gedanken gehabt, habe aber viel mit Therapeuten gesprochen, sagte sie weiter.
Seit sie ihre postnatale Depression nach Angelos Geburt überwunden habe, hatte sie aber keine solchen Gefühle mehr, so Adele. „Ich hatte wirklich schlimme postnatale Depressionen, nachdem mein Sohn auf die Welt kam und das hat mich sehr verängstigt.“ Sie dachte davor, das heiße, dass man nicht bei seinem Kind sein wolle. „Aber ich war besessen von meinem Kind. Ich habe mich sehr unzureichend gefühlt; ich dachte, ich habe die schlimmste Entscheidung meines Lebens getroffen. Es kann in so vielen verschiedenen Formen auftreten.“

Depressionen: auch Reichtum, Beliebtheit oder ein stabiles Umfeld schützen keineswegs davor. Gerade Stars stehen mittlerweile in aller Offenheit zu ihrer psychischen Erkrankung. Warum schreibe ich dies jetzt?

1. Ich will allen Menschen mit psychischer Erkrankung Mut machen, zu ihr zu stehen! Krankheiten sind keine Schande, auch wenn sie psychischer Natur sind.

2. Es gibt Hilfe für ein besseres Leben, einen angenehmeren, für Dich besseren Umgang mit der Depression! Nimm Hilfe an! Kontaktiere einen Psychologen der mit Dir gemeinsam den richtigen Weg raus aus der Krankheit findet.

3. Schnellurteile über Menschen, denen es doch „offenkundig so gut gehen müsste“ sind mehr als unqualifiziert und unangebracht.

4. Angehörige sollten depressive Familienmitglieder unterstützen auf ihrem Weg. Mit Unverständnis zu reagieren ist immer der falsche Weg. So fühlt sich der Erkrankte oft noch ungeliebter.

5. Ansätze für ambulante Psychotherapie, medikamentöse Behandlung, Klinikaufenthalte oder Selbsthilfegruppen können Betroffenen nachhaltig helfen. Schön, wenn sich auch der nächste Angehörige mitinformiert und nach einer Lösung für die Familie sucht.

6. Letztendlich ist eines klar: der Betroffene MUSS sich selbst helfen lassen WOLLEN!

Abschließend ist noch zu sagen dass es gar keinen Grund gibt, sich für eine psychische Erkrankung zu schämen. Ich finde es Klasse dass Stars wie Adele zu sich und ihrer Geschichte stehen. Es ist im wahren Leben eben nicht alles Gold, was glänzt!

Regina Gerum

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