Blumen und Zimmerpflanzen umtopfen – das schreit nach Frühling!

Eigene Zimmpflanzen sind oft auch nach dem langen Winter frustriert. Sie wollen einen Tapetenwechsel, neue, frische Erde, mehr Platz in ihrem Töpfchen.

Endlich jetzt ist die Zeit langsam gekommen, um sich in Pflanzenstores einzudecken mit Blumenerde, großen Töpfen, schönen Übertöpfen und Pflanzendünger.

Spätestens bei diesen Anzeichen MUSST Du Deine Zimmerpflanzen umtopfen:
– Wenn der Wurzelballen so groß geworden ist, dass er die Erde zu einem Drittel verdrängt hat.

– Wenn die Wurzeln durch die Abzugslöcher oder über den Topfrand wachsen, der Topf sich verbiegt oder der Behälter aus Ton gesprengt wird.

– Wenn das Verhältnis von Topfgröße zur Pflanze nicht mehr stimmt.

– Wenn die Erde verschlämmt ist. Das heißt, sie ist so dicht, dass sie kaum noch Wasser speichert. Das Gießwasser läuft dann über den Rand oder staut sich auf.

Gesagt – getan. Jetzt wird meinem zu Hause eine neues, frisch aussehende Pflanzenoutfit  verliehen.

Was ist denn beim Umtopfen von Zimmerpflanzen zu beachten?

-kaufe eine gute Blumenerde, ggf. mit Pflanzendünger, die zu Deiner Pflanze passt. Pflanze die Topfpflanze in den neuen, in der Größe zur Pflanze passenden Topf. Verwende den Ballen alte Pflanzenerde  ruhig mit. So können die Wurzeln mit neuer Kraft den neuen Topf erobern. Wurzelwucher solltest Du vor dem Umtopfen sanft entfernen.

-Es sollte nicht zu warm und nicht zu kalt sein: am besten einen trockenen, lauen Tag zum Umtopfen finden. Zugluft vermeiden.

-Pflanze kurz eingießen jedoch niemals Staunässe entstehen lassen.

-Am besten ist ein Tontopf der in einem dekorativen Pflanzenübertopf steht. Wasser kann im Pflanzentopf abfließen so dass die Wurzeln nicht faulen. Allerdings vertragen die meisten Pflanzen keine Staunässe (dauerhaften Wasserüberschuss im Übertopf also vermeiden).

 

Und nun: viel grünen Spass in Deinem neuen grünen zu Hause!

Regina Gerum

 

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