Currykraut – ab in die Kräuterkiste!

Endlich duftet es nach Frühling. Endlich ist es wieder Zeit, seine Gartenkästen zu bepflanzen und den Balkon zu „vergrünen“.

Herrlich dabei: Alle Kräuter kannst Du hervorragend für die Küche einsetzen. Gut: wir kennen Petersilie, Schnittlauch, Rosmarin, Oregano oder Thymian.

Vor allem alle Kräuter, die in der mediterranen Küche gern ihren Platz finden, eignen sich hervorragend, den Sommer über selbst draußen abzuschneiden und beim Kochen einzusetzen.

Heute entscheide ich mich, einen Currykraut Topf mit in meine Gartenkiste zu pflanzen. Der Topf duftet herrlich und soll sogar ab Juni kleine Blütenfrüchte hervorbringen.

Hier eine kleine Warenkunde für euch zum Currykraut:

Herkunft und Vorkommen des Currykrauts?

Das Currykraut ist in Mitteleuropa noch nicht allzu lange bekannt. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist heute in wilder Form vor allem in den Ländern Südeuropas, der Türkei, in Zypern sowie einigen Ländern Nordwest-Afrikas (Tunesien, Algerien, Marokko) anzutreffen. Dort wächst sie in der sogenannten Hartlaubvegetationszone (auch Macchie genannt). Weitere Namen, die mitunter verwendet werden, sind Currystrauch oder Italienische Strohblume.

Currykraut und Curry?

Grundsätzlich solltest Du das Currykraut nicht verwechseln mit dem Gewürz Curry. Damit hat es nämlich nicht mal entfernt etwas zu tun. Currypulver ist eine Gewürzmischung (u.a. Koriander, Pfeffer, Kardamom, Muskatnuss, Kreuzkümmel) , woraufhin das Currykraut seinen Namen aufgrund des typischen Geruchs nach Curry erhielt. Nichtsdestotrotz ist der Geschmack verhältnismäßig ähnlich, allerdings kommen auch Noten von Salbei hinzu. Insgesamt ist der Geschmack recht intensiv und angenehm bitter.

Welche Gerichte kannst Du mit Currykraut verfeinern?

Currykraut weist einen sehr intensiven, leicht herben Geschmack auf. Am besten und aromatischsten schmecken die fein gezupften Blätter ohne Stil vor ihrer Blütezeit. Hervorragend eignet sich das Kraut in Reis- oder Fleischgerichten, es passt zur Paella wie zum gekochten Fisch. Auch Eintöpfe, Suppen oder Salate kannst Du damit herb verfeinern. Natürlich kannst Du auch einen Currykraut Zweig mit zu Deinen Steaks anbraten. Bitte allerdings den Stil nicht mitverzehren. Die feinen Blätter hingegen schmecken: MMMHHH!

Currykraut als Heilkraut?

Ja absolut: schon die Griechen und Römer setzten Currykraut gegen Schlangenbisse oder Harnproblemen ein. Was in der Antike erkannt wurde, kann heute nicht falsch sein. Für folgende Krankheiten soll Currykraut heilsame Kräfte zeigen:

Wundreinigung
Linderung von Erkältungskrankheiten (Husten, Bronchitis)
Beschwerden der Lymphgefäße
leichte Depressionen
nervöse Unruhezustände
Hautprobleme (Jucken, Verunreinigungen, Ekzeme)
Prellungen
Hämorrhoiden

Ich jedenfalls weiß: Ende März können meine Kräuter frostgeschützt überleben. Natürlich ist es nicht angebracht, sie Schneetreiben und frostigen Temperaturen auszusetzen. Doch in guter Pflanzenerde leicht gegossen kann ich den Kräuterkasten auch problemlos für eine kalte Nacht ins Innere holen…

Und nun freue ich mich auf neue, exotische, frische Geschmäcker zu allen Gerichten! Kräuter sind nicht nur in sondern verfeinern auf exotische Art und Weise Deine Küche. YEAH!

Regina Gerum

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