Und immer wieder grüßt der Eulenspiegel – Möllner Umland bietet attraktive Wander- und Radwege

Unser zunehmend stressiger Alltag treibt immer mehr Menschen in ihrer Freizeit hinaus in die Natur. Aktivitäten wie Wandern und Radfahren erfreuen sich in den letzten Jahren einer stetig steigenden Beliebtheit. Abschalten, zur Ruhe kommen und sich auf das Wesentliche besinnen – damit das erfolgreich ist, müssen neben der richtigen Ausstattung mindestens zwei Voraussetzungen erfüllt werden: Die ausgewählten Routen müssen kurzweilig und gut ausgeschildert und die Landschaft am Wegesrand sollte absolut malerisch sein.

Idyllische Wälder, abwechslungsreiche Feldlandschaften und gleich eine ganze Seenkette: Das im Naturpark Lauenburgische Seen gelegene Städtchen Mölln und sein Umland haben für naturbegeisterte Wanderer und Radfahrer so einiges zu bieten. Allein drei wunderschöne Rundwanderwege starten mitten in Möllns guter Stube. Dabei trifft man immer wieder auf den wohl berühmtesten Vertreter der Stadt, Till Eulenspiegel, denn alle Wandertouren sind mit farbigen Symbolen in Form eines Eulenspiegel-Schuhs ausgezeichnet. Geübte Hobbysportler folgen dem orangenen Wegweiser auf einer 18 Kilometer langen Tour durch das Hellbachtal. Weniger Ambitionierte können zwischen einer zehn Kilometer langen, rot markierten Strecke entlang der alten Salzstraße und einer zwölf Kilometer langen, blau markierten Richtung Pinnsee wählen. Übrigens: Mölln liegt an einem der berühmten Jakobswege nach Santiago de Compostella. Wer also hier vom Wanderfieber gepackt wird, sollte aufpassen, dass seine Füße ihn nicht gleich weiter in die Ferne tragen. Auch für ausgiebige Touren mit dem Rad ist das Möllner Umland bestens geeignet. Kaum Steigungen und ruhige Landstraßen machen das Radeln zum Genuss. Von Mölln aus führen vier Radrouten in alle Himmelsrichtungen. Im Gegensatz zu den Wanderwegen sind sie mit einem Rad fahrenden Eulenspiegel gekennzeichnet und mindestens 30 Kilometer lang. In der Tourist-Information am Marktplatz erhält man Übersichtskarten, GPX-Downloads und Beschreibungen der einzelnen Touren. Kleiner Tipp: Wer im Herbst nach Mölln kommt, kann nicht nur das „Indian Summer“ genannte Naturschauspiel der herbstlichen Blattfärbung beobachten, sondern auch die Kraniche, die zu dieser Zeit auf dem Weg nach Süden hier Station machen. Mehr auch unter www.moelln-tourismus.de.

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