Autofahren in den USA

Also, meine lieben Leser: ich bin grundsätzlich keine besonders gute Autofahrerin. Gerade deshalb ist es mir auch mehr als recht, wenn die meisten Strecken in den USA mein Mann fährt. Grundsätzlich funktioniert das auch meist – doch ist das gut?

Schließlich fahre ich auch in Deutschland Auto, warum also nicht in den USA? So raffe ich mich aus meiner Komfortzone auf, und fahre selbst Auto. Das ist doch auch kein Problem, oder? Und was genau kann ich euch über meine Autofahrerlebnisse berichten?

Viel, viel positives: Autofahren ist den USA viel entspannter als bei uns in Deutschland. Die großen Highways lassen Dich gemütlich vor Dich hinfahren in Deinem „großen Automatikwagen Schiff“ dass Du in den Staaten in der Regel fährst.

Wenn Du Dich an die Regeln hältst, wirst Du selten überholt oder angehupt. Diese so stressige Fahrweise ist nämlich typisch Deutsch!

Die Straßenschilder für Geschwindigkeitsregeln sind weiß, hier heißt es: aufpassen! Die Geschwindigkeit wechselt, wie in Deutschland auch,  auf manchen Strecken immer wieder.

Ausserhalb der Ortschaft darfst Du grundsätzlich 55 Meilen (Vorsicht: keine Kilometer!), innerhalb der Ortschaft 30-40 Meilen fahren. Wachsam auf die Schilder zu schauen ist jedenfalls ein guter Tipp! Doch das ist auch nicht anders als in Deutschland!

Besonderes Augenmerk solltest Du darauf legen, wenn Du in eine Kreuzung ohne Schilder oder Ampeln fährst. Hier gilt: wer zuerst kommt, fährt zuerst. Die Kommunikation unter mehreren Fahrern erfolgt (unvorstellbar für uns) erstaunlich gut. Langsam in die Kreuzung fahren und schon weisst Du, wer zuerst fährt.

Was mich immer wieder fasziniert ist, dass Du die Ampeln (vor allem an großen Kreuzungen) oft auf der gegenüberliegenden Straßenseite siehst. So bleibst Du selten vor der Ampel direkt stehen, kannst das Ampellicht an großen Kreuzungen allerdings sehr gut vom Auto aus sehen ohne Dir den Kopf zu verrenken. LOL!

Doch was ist, wenn Du die rote Ampel weit vor Dir hast und rechts an der Kreuzung abbiegen willst? Grundsätzlich darfst Du dann auch bei roter, hinter der Straße stehenden Ampel, rechts abbiegen. Ja, das irritiert. Doch Du behinderst ja niemand.

Oft sind aber Verbotsschilder für Rechtsabbieger vor der Ampel aufgestellt, deshalb also immer aufmerksam auf Deine rote Ampel Kreuzung zufahren.

Dass Du auf Straßenschilder (z.B. Bitte nicht wenden!) unbedingt achten musst, ist ja wohl klar! Aufmerksamkeit ist Trumpf im Straßenverkehr.

Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Überfahren von roten Ampeln sind in den USA sehr hoch! Also haltet euch an das, was Vorschrift ist. Die Mietwagenfirma findet Dich auch, wenn Du zu Hause bist..LOL!

Ansonsten gilt: Einparken, einen Parkplatz finden und Autofahren generell in den USA ist sehr entspannt. Parkgebühren solltest Du bezahlen, denn sonst wirst Du ruck-zuck abgeschleppt.

In San Franzisco bitte sehr sorgsam sein: Wenn Du am Berg parkst muss die Handbremse angezogen werden UND der Reifen quer stehen, hin zur Straße. Die Sicherheitsvorschriften gegen rollende Autos am Berg sind sehr groß. Generell sind Hinweisschilder zur Straßenreinigung in der Innenstadt zu beachten. Parkhäuser in San Francisco sind beschränkt und parken ist generell teuer zudem an der Straße oft auf eine Dauer von zwei Stunden beschränkt. Es gilt wie oft in Deutschland auch: in der Großstadt zu parken ist kein Spass. Weiche aus auf Cable Car und andere Verkehrsmittel.

Ja überhaupt: Autofahren in Los Angelos, New York (Manhattan) und auch San Francisco macht wenig Spass. Schone Deine Nerven und  wähle andere Möglichkeiten, Dich fortzubewegen.

Ach ja: Flordia und auch Las Vegas: hier kannst Du gern nervenschonend Autofahren. In Nevada, im speziellen in Las Vegas, findest Du an den großen Hotels immer Möglichkeiten zum parken.

Und jetzt: gute Fahrt euch allen! Wenn ich das schaffe, schafft ihr das auch!

Regina Gerum

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.