Emotionale Intelligenz, wichtiger denn je in einer Welt, in der wir jetzt leben!

 

Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) im Jahr 1990 eingeführter Terminus. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.

So die Definition aus Wikipedia. Eigentlich ist das doch alles ganz logisch und uns angeboren, oder?

Na ja,  dies sehe ich etwas anders. Emotionale Intelligenz geht in einer Welt wo Macht, Erfolg, Besitz und Ansehen Oberhand gewinnen, leider oft völlig unter. Wir leben in einer innerlich sehr einsamen Welt, die uns tief in uns selbst oft hart macht, oder?

Denn schon bei der Frage :“Wie geht es Dir?“, im Business wollen wir nicht wirklich eine ehrliche Antwort auf diese Frage. Wir wollen schließlich schnell zum Thema kommen, das uns letztendlich auch zum Erfolg führt. Somit ist ein „gut“ als Antwort (Floskel) völlig normal.

Doch als emotional intelligente Kollegin sehe ich durchaus, wie es dem anderen wirklich geht. Und wenn mir diese Kollegin wichtig genug ist, bin ich in der Lage sie später im Vertrauen zu fragen:“Sag mal, wie geht es Dir wirklich? Wenn Du reden willst, schenk ich Dir gern mein Ohr!“

Denn schließlich spüren wir Menschen, was los ist. Wenn Du weißt, dass jeder am Tag ca. 200 mal lügt, weißt Du, dass Floskeln und schnelle Antworten nichts bedeuten. Das ist auch gut so schließlich will ich nicht mit jedem dahergelaufenen Kollegen über mein tiefstes Inneres sprechen!

In einer oft sehr internetgeprägten Welt, in einer Welt, wo wir mehr miteinander chatten als reden, gehen Emotionen oft unter. Der Stammtisch fällt weg, dafür haben wir viele Freunde auf Facebook und Istagram.

Und genau deshalb ist für mich emotionale Intelligenz wichtiger denn je. Was breche ich mir ab, wenn ich Hilfsbedürftige unterstütze, anderen Menschen aktiv zuhöre (das heißt, sich nicht die Ohren zuzuhalten sondern aktiv hinzuhören!) und wenn auch ich selbst über meine Gefühle offen reden kann?

Gefühle zu verdrängen hat nämlich gar nichts mit emotionaler Intelligenz zu tun. Schließlich kannst auch Du, gegenüber den richtigen Menschen, Offenheit zeigen. Denn nur dann sind andere Menschen auch offen.

Leute: neben Studienabschluss und Qualifikationen ist die emotionale Intelligenz für mich wichtiger denn je. Denn genau diese macht Dich weichherzig, einfühlsam unf offen für Gefühle. Doch was genau fühlst Du denn selbst?

Ohne Gefühle zu leben macht uns langfristig alle krank. Wer krank ist ist auch nicht leistungsfähig…und so beginnt eine Spirale nach unten!

Entkomme dieser! Sei wachsam und offen gegenüber anderen. Öffne Dich selbst anderen, Dir vertrauten Personen. So wird nicht nur die Welt wärmer, weicher und reicher….sondern so geht es auch Dir langfristig besser.

Regina Gerum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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