Lust mit der Urkarotte zu kochen?

Karotten zählen zu den ältesten Gemüsesorten und wurden  schon in der Steinzeit gegessen, allerdings in Form der „wilden Möhre“. Die wilde Möhre kann man sogar heute noch auf unseren Wiesen finden und ernten.

Der Vorreiter unserer heutigen Karotte stammt aus dem vorderen Orient und war eher dunkel, um nicht zu sagen schwarz. Im 12. Jahrhundert kamen die schwarzen Möhren über Spanien und Italien nach Deutschland. Ende des 17. Jahrhunderts kreuzten Niederländer die weißen Sorten des Mittelmeerraums mit den dunkleren des Orients. Daraus entstand dann unsere heutige orangefarbene Karotte.

Also nix: die orangene alt bewährte Karotte: Lach!

Zum ersten Mal entdeckt habe ich die schwarze Karotte 2015, als sie vor Halloween im Supermarkt angeboten wurde. Doch die schwarze Rübe ist alles andere als ein Geisterscherz.

Mit der schwarzen Rübe kannst Du alles machen wie mit der herkömmlichen Karotte. Sie ist allerdings kräftiger im Geschmack und schmeckt etwas süßlicher als die „normale“ Karotte.

Außerdem sehen die Karotten toll im Salat aus: ist die Urkarotte meist nur am äußeren Rand schwarz und innen gewohnt orange gefärbt. So beginnt ein tolles Farbspiel im Salat – das Auge ißt schließlich mit, oder?

Da die Urkarotte abfärbt kannst Du sie gern mit Handschuhen bearbeiten. Doch die dunkle Farbe lässt sich problemlos von Wäsche und auch mit der Zeit von der Haut entfernen.

Reich an beta-Karotin, witzig in der Farbvielfalt: zaubere einmal ein ganz anderes Gemüse auf den Tisch…

Guten Appetit: die Urkarotte schmeckt lecker!

Regina Gerum

 

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