Kritik ist ein Geschenk, oder? Zehn goldene Feedbackregeln nicht nur für Führungskräfte sondern für Deinen Alltag!

Ja, Leute! Feedback und ehrliche Kritik (natürlich sachlich formuliert) ist in der Tat ein großes Geschenk. Doch sehen wir das selbst auch so oder fühlen wir uns schnell  „auf den Schlips getreten?“

Natürlich: Es kommt immer auf die Art und Weise an, wie Feedback geäußert wird. Wie sollte es denn am besten formuliert werden, um nachhaltig auf fruchtbaren Boden zu stoßen?

1. Beschreibend, im Gegensatz zu bewertend: Beschreibe Deine eigene Wahrnehmung und Reaktion. Überlasse dem anderen, diese Informationen zu verwerten. Deine Rückmeldung ist ein Spiegel Deiner Meinung – nicht mehr!
2. Klar und genau formuliert: Dein Feedback soll nachvollziehbar sein.
Sachlich richtig. Grundregel: In Beispielen formuliert kannst Du am besten Deine Beobachtungen schildern.
3. Konkret im Gegensatz zu allgemein: Wenn Du jemanden sagst, er sei unhöflich, kann er oder sie damit in Bezug auf Verhaltensänderung relativ wenig anfangen. Hier ist ein Beispiel (Du kannst nicht genervt nebenbei Grüß Gott sagen). Wie geht es besser? Auch hier könnt ihr gemeinsam Beispiele ausarbeiten.
4. Beziehe Deine Rückmeldung auf Beobachtungen im Gegensatz zu Vermutungen, Phantasien oder Interpretationen. Je genauer, desto besser!
5. Spreche über veränderbare Verhaltensweisen und nicht über Unzulänglichkeiten, auf die der Betreffende nicht reagieren kann.
6. Erbeten im Gegensatz zu aufgezwungen: Natürlich muss der Feedback Empfänger absolut offen und aufnahmebereit sein. Wenn Du jemanden mit Feedback überfällst, kannst Du Dein Feedback in die Tonne klopfen!
7. Berücksichtige das Bedürfnis des Empfängers angemessen. Vertrauen zwischen beiden Prtnern ist das A und O beim Feedback. Der Feedback Empfänger muss auch mit Deinen Worten möglichst viel anfangen können.
8. Zur rechten Zeit oder möglichst bald: das beste Feedback ist dies unmittelbar nach der Situation geäußert. Schließlich sollte die Situation noch ganz frisch im Kopf sein und zwar bei beiden Partnern.

9. Notizen: Schriftlichkeit ist das A und O: sowohl Deine Beobachtungen als Feedbackgeber wirken schriftlich aufgezeichnet glaubwürdiger als auch die Notizen des Feedbackempfängers sind gold wert.

10. Freundschaftliche Zielvereinbarung am Schluss: woran will der Feedbackempfänger bis zu welchem Termin arbeiten? Auch hierüber können beide Parteien vernünftig miteinander am Ende sprechen. Schließlich soll das Feeldback auch nachhaltig eine positive Veränderung auslösen, oder?

Dies sind Tipps aus der Führungsebene. Doch das ein- oder andere könnt ihr auch im täglichen Feedbackalltag anwenden. Denn Feedback macht unser Leben wertvoll – wenn es richtig formuliert ist!

Regina Gerum

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